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Designtage Lübeck

Naturwissenschaft für Jedermann am Beispiel von Holzver- und bearbeitung bei Möbeln

 

Holz ist ein Werkstoff, den es seit ungefähr 350 Millionen Jahren auf unserer Erde  gibt. Als man anfing, aus Holz Möbel zu bauen, galt es von vornherein, einen Weg der Verarbeitung zu finden, um diesem, auch Jahrzehnte nach dem Schlagen immer noch lebendigen Werkstoff, gerecht zu werden.

Holz reagiert auf Umwelteinflüsse auch noch wenn es verarbeitet ist. Mit dem Schwanken der Luftfeuchtigkeit und durch Wärme und Kälte verändert sich das Holz in seiner Konsistenz und in seinen Abmessungen. Das war und ist eine der größten Herausforderungen an Tischler aller Zeiten.

Daraus haben sich unterschiedliche Verarbeitungstechniken entwickelt, die dem Holz diesen Spielraum lassen und es trotzdem möglich machen, formstabile Möbel herzustellen. Um z. B. eine Schranktür herzustellen, gibt es unterschiedliche Verfahren, um das Holz in seiner gewünschten Form zu halten. Man arbeitet beispielsweise mit Rahmentüren und deren Füllungen. In der Nut des Rahmens hat das Holz der Füllung den nötigen Spielraum, mit den äußeren Bedingungen (Luftfeuchtigkeit, Heizungsluft) zu arbeiten. Es kann wachsen und schwinden, die Tür bleibt gerade und heil.                                                                                                                                                                 

Das gleiche Ergebnis erreicht man, wenn man Türen aus einzelnen Holzfriesen die entgegengesetzt der Wuchsrichtung miteinander auf Nut und Feder verleimt sind und auf der Rückseite mit einer  “Gradleiste“ versehen werden. Auch dadurch wird die Lebendigkeit des Holzes  in bestimmten Grenzen gehalten.                                                                                                                                                 

Zu anderen Verarbeitungsweisen kann man heute greifen, wenn  extrem passgenaue Türen z. B. Schiebetüren hergestellt werden. Man greift dann zu einer Dreischichtplatte. Die gesamte Türenstärke wird mittels drei miteinander verleimter Vollholzplatten erzielt, die längs und quer miteinander verleimt werden. Diese Verarbeitung gewährleistet größtmögliche Formstabilität.

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